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Unsere Rebsorten


Riesling

Der Riesling ist die in unserem Betrieb meistangebaute Rebsorte.
Die Weine sind feinfruchtig, unterstrichen von einer angenehmen Säure.
Aufgrund der Kombination von Frucht und Säure eignet sich diese Rebsorte auch sehr gut zur Versektung. Das Aromenspektrum dieser Rebsorte ist sehr vielfältig und reicht vom Weinbergspfirsich bis hin zu exotischen Aromen wie Maracuja und Grapefruit.
Essensempfehlung: Fischgerichte
 

Weißer Burgunder
Der Weiße Burgunder ist bei uns erst in den letzten 10 Jahren richtig "heimisch" geworden und erfährt in dieser Zeit immer größeren Zuspruch. Durch kräftige, fein duftende, säurearme Weine findet er als Alternative zum Riesling immer mehr Beachtung. Die Aromen lassen sich leicht in Ananas und reifem Apfel wieder finden.
Essensempfehlung: fruchtige Salate, Spargelgerichte

Grauer Burgunder
Der Graue Burgunder war in Deutschland unter seinem Synonym Ruländer bekannt. Heute bauen wir den Grauen Burgunder, ähnlich wie den verwandten Weißen Burgunder, mit wenig Säure und dezenter Restsüße zur Unterstützung des Rebsortentypus aus. Die Aromen reichen hier von der heimischen Birne bis hin zu Butter- oder Nussaromen.
Essensempfehlung: Geflügelgerichte

Kerner
Der Kerner ist eine der vielen "Neuzüchtungen" die aus den 70er Jahren noch übrig geblieben ist. Dabei hat die Rebsorte von ihren "Eltern" Trollinger und Riesling nicht allzu viele Eigenschaften. Die Weine der Kernerrebe sind sehr aromatisch und meist alkoholreich bei moderater Säure. Aromatisch wird man beim Genuss dieser Weine an Aprikose und Birne erinnert.
Essensempfehlung: Lauchtorte oder Zwiebelkuchen

Rivaner
Der Rivaner war unter dem Synonym Müller Thurgau jahrelang die am meisten angebaute Rebsorte Deutschlands. Mittlerweile hat ihn der Riesling abgelöst. Er bringt sehr milde, früh trinkreife Weine hervor. Das Aroma reicht vom Apfel bis zur Zitrone.
Essensempfehlung: Hausmannskost, Salate

Gewürztraminer
Der Gewürztraminer ist eine der traditionellen Rebsorten der Pfalz. Früher als bukettreicher, schwerer Süßwein bekannt geworden, ist er heute eine Spezialität auch im trockenen Bereich. Durch seine sehr fruchtige und extrem säurearme Art ist er kaum mit einer anderen Rebsorte vergleichbar. Das sehr deutlich nachvollziehbare Rosenaroma wird manchmal noch durch Honignuancen ergänzt.
Essensempfehlung: als trockener Wein zu mildem Schimmelkäse, als lieblich ausgebauter Wein (oder edelsüß als Beerenauslese oder Eiswein) zum Aperitif oder süßen Nachspeisen.

Scheurebe
Die Scheurebe ist eine der älteren Neuzüchtungen. Gezüchtet wurde sie in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts aus den Rebsorten Riesling und Silvaner. Aufgrund ihrer ausgeprägten Aromatik wird die Scheurebe fast ausschließlich im lieblichen oder edelsüßen Bereich ausgebaut. Die Aromen reichen von der schwarzen Johannisbeere bis zu Karamell- oder Honignoten.
Essensempfehlung: Weincréme aus Scheurebe oder als Aperitif

Rieslaner:
Als Silvaner X Riesling Kreuzung war der Rieslaner ursprünglich zur Erzeugung hochwertiger Süßweine gedacht. Aufgrund der geringen Nachfrage nach diesen Weinen, ist auch die Anbaufläche relativ gering. Seit einigen Jahren werden auch trockene Rieslaner ausgebaut. Das Aromenspektrum ist stark geprägt von exotischen Aromen wie Maracuja und Banane.
Empfehlung zum Essen: kräftiger Käse oder als Süßwein zu fruchtigen Desserts/ Aperitif

Auxerrois:
Eine Spielart des weißen Burgunders, die aus der Gegend um Auxerre kommt. Die Weine dieser Rebsorte sind sehr kräftig, etwas höher im Alkohol als die des weißen Burgunders bei etwas geringerer Säure.
Das Aroma reicht von Birne bis Honigmelone.
Empfehlung zum Essen: Kräftige Terrinen, Geflügel

Chardonnay:
Der Chardonnay ist eine der wenigen Sorten, die weltweit mit Erfolg mit entsprechender Anbaufläche angebaut werden. Die deutschen Chardonnay Weine sind insbesondere durch ihre höhere Fruchtsäure interessant, die durch das Aroma von Ananas und teilweise auch exotischen Aromen wie Banane oder Mango betont wird.
Empfehlung zum Essen: Fischgerichte

Portugieser
Der Portugieser war jahrelang die einzige pfälzer Rebsorte, aus der Rotweine gewonnen wurde. Heute ist er aus der Vielfalt der Rotweinsorten heraus ein sehr fruchtbetonter, leichter Rotweintyp. Aromatisch erinnert er an Beerenfrüchte wie Himbeere oder Wacholderbeere.
Essensempfehlung: Pfälzer Saumagen

Dornfelder
Der Dornfelder war eine in den letzten Jahren eher unbedeutende Rebsorte. Erst mit der verstärkten Nachfrage nach farbintensiven, kräftigeren Rotweinen erlangte die erst 1979 zugelassene Rebsorte verstärkt an Bedeutung. Seither ist der violett- rote Rotwein aus einem Weinsortiment nicht mehr wegzudenken. Die sehr kräftige Farbe wird von einer sehr intensiven Frucht von Kirschen oder schwarzer Johannisbeere ergänzt.
Essensempfehlung: Rinderbraten

Spätburgunder
Die "Königin" der roten Rebsorten kommt eigentlich aus Frankreich. In den letzten 20 Jahren ist sie auch bei uns heimisch geworden und das mit immer größer werdendem Erfolg. Die feinfruchtige Art des Spätburgunders mit ihrer vollmundigen und gleichzeitig nachhaltig weichen Art macht die Weine dieser Sorte zu einem unvergesslichen Erlebnis. Aromen wie Erdbeere, Brombeere oder Vanille sind charakteristisch.
Essensempfehlung: Lamm, Wild


Merlot
Merlot kommt eigentlich aus Frankreich, wird aber auch gerade in der Pfalz mit wachsendem Erfolg angebaut. Durch notwendige Ertragskorrekturen gelingen Spitzenrotweine mit regionalem Stil sowohl im kleinen als auch im großen Holzfass.
Das Aroma reicht von Holunderblüten bis zu leichten Cassisnoten.
Empfehlung zum Essen: Lamm

Cabernet Dorsa:
Cabernet Dorsa ist eine Neuzüchtung aus den 70er Jahren, die vor wenigen Jahren erst zugelassen wurde. Die Kreuzungseltern Dornfelder und Cabernet Sauvignon lassen auch die Idee, die hinter der Kreuzung steht erkennen, nämlich die Kombination einer Rebsorte mit südlicheren Klimaansprüchen mit einer Rebsorte aus der kälteren Klimazone zu kreuzen und damit einen neuen Weinstil einzubringen. Ideal ist der Cabernet Dorsa als Partner in Cuvées durch seine starke Fruchtausprägung, die von Brombeere bis hin zu Süßkirsche reicht.
Empfehlung zum Essen: Schweinelende

 

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